Meet & Greet mit Jeff Beck
am 20.06.2011 im "Alten Schlachthof" in Dresden
Mit einigem Glück habe ich beim sächsischen Radiosender RSA zwei Konzerttickets
mit anschließendem "Meet & Greet" für Jeff Beck gewonnen und am 20. Juni 2011 ging's mitsamt Freundin ab nach Dresden. Der "alte Schlachthof"
ist mit seinem industriellen Charakter der Jahrhundertwende der richtige Rahmen für solche Veranstaltungen und auch der Sound ist recht brauchbar.
Im Vorprogramm gab's Cheap Trick, die recht eindrucksvoll unter Beweis stellten,
dass es mehr als "I Want You To Want Me" von ihnen zu hören gibt.
Da gab es über eine Stunde hammerharte Rockmusik alter Schule vom Allerfeinsten, unendliche Gitarrensoli und auch ein Schlagzeugsolo, dass es mächtig in sich hatte.
Und dann war es endlich soweit: Jeff Beck übernahm die Bühne und von Anfang an war die Präsenz seiner Gitarre raumfüllend. Seine unverwechselbare Art,
das Intrument zu spielen, sein absolut geiler Sound und seine Musikalität sprachen einfach für sich. Der schier unendliche Fluss an Ideen und Sounds ,
die ihm scheinbar lässig aus den Fingern fliessen, fing das Publikum sofort ein.
Begleitet wurde er dabei von einer Wahnsinns-Band, die nicht nur als Beiwerk diente, sondern die ein Teil des Ganzen war.
An den Drums saß Narada Michael Walden, der mit einer
wahnsinnigen Präsenz und Intensität, dabei jedoch immer sensibel für die Musik, sein Instrument einbrachte
und noch dazu mit einem unglaublichen Schlagzeugsolo brillierte.
Den Bass bediente die unvergleichliche Rhonda Smith.
Ebenfalls eine Ausnahmeerscheinung am ihrem Instrument, aber seht hier am besten selbst!!!
Last, but not least: Der Keyboarder Jason Rebello. Geile Sounds
geparrt mit einer tollen Virtuosität ließen ihn je nach Bedarf sowohl zum perfekten Gegenspieler Jeff's als auch zum Begleitorchester werden.
Alles in allem war es ein einmaliges Erlebnis, diese vier Musiker live zu hören und zu sehen und zu allem Überfluss
gings anschließend noch zu einem kurzen Treffen Backstage.
Es war eigentlich unglaublich, nach einer kurzen Wartezeit nach dem Konzert kam Jeff Beck himself locker in den Raum geschlendert,
in den uns, etwa zehn "Meet & Greet"-Gewinner, das Management hatte bringen lassen und stand einfach so vor uns. Während er Autogramme gab, erzählte er uns eine Geschichte,
wie er auf einem großen Festival trotz Namensschild an seiner Brust von einer Mitarbeiterin immer wieder mit "Mr. Eric Clapton.." angesprochen wurde.
Eric Wer???
Na ja , egal, Jeff Beck persönlich stand vor uns! zurück...
Diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen, und liess mir ein Autogramm auf meine Fender Strat geben. So kommt man also auch zu
einem Jeff Beck Signatur-Modell! Nun hoffe ich natürlich, dass etwas von Jeff's Spirit ins Instrument geflossen ist...
Anschließend hatten wir noch Gelegenheit mit Rhonda und Michael
Fotos zu machen. Alle waren wunderbar locker drauf und es wurde für uns ein unvergesslicher Abend. Viele Grüße! Christian

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